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Die US-amerikanische Comicverfilmung Men in Black 3, die auf der gleichnamigen Reihe von Marvel basiert, ist ein Action-Komödien-Science-Fiction-Film, der am 23. Mai 2012 Premiere feierte. Die Fortsetzung von Men in Black und Men in Black II ist im IMAX-Format sowie in 3D zu sehen. In Deutschland lief der Film am 24. Mai an, im Produktionsland am 25. Mai.

Men in Black 3 hatte ein Budget von 215 Millionen US-Dollar. Gedreht wurde vom 16. November 2010 bis einschließlich April 2011 ausschließlich im Produktionsland.

Handlung Bearbeiten

Boris die Bestie bricht aus einem Alien-Hochsicherheitsgefängnis auf dem Mond aus. Agent K hatte bei der Gefangennahme 1969 seinen Arm abgeschossen, daher schwört er Rache und flieht auf die Erde. Dort untersuchen K und sein Partner J die Landestelle. Kurz darauf werden beide zu einem chinesischen Restaurant gerufen, was sich als Hinterhalt von Boris herausstellt. Nach einem langen Kampf behauptet Boris, dass K bereits tot sei, es jedoch noch nicht wisse.

J möchte wissen, was damals zwischen Boris und K vorgefallen war. K jedoch schottet ab und suspendiert J. J forscht dennoch in den Akten nach Boris und bekommt einige Infos. Als er allerdings tiefer suchen will, erhält er keine Freigabe der Daten. Später am Abend ruft K an und will sich entschuldigen. Nach dem Telefonat verschwindet K, und seine Wohnung ist plötzlich von einer fremden Familie bewohnt. J ist sichtlich verwirrt. Im Hauptquartier erfährt er, dass Boris entkommen konnte und K vor 40 Jahren starb. Da sich J aber an seinen Partner erinnern kann und seine Chefin dies sonderbar findet, vermutet sie folgerichtig, dass an der Zeit manipuliert wurde. Sie stellt die Zusammenhänge her, wonach J denselben Weg geht wie vermutlich zuvor der entkommene Boris: Auf eine Zeitreise in die Vergangenheit in das Jahr 1969, zu dem Zeitpunkt kurz vor Boris’ Gefangennahme. Als J Boris bei seinem ersten Mord stellen will, erscheint der junge K. Dieser nimmt J fest und verhört ihn, im bereits 1969 bestehenden, aber zeitgemäß „eingerichteten“, Hauptquartier und will anschließend sein Gedächtnis mit einer mächtigen Apparatur neuralisieren lassen. Kurz vor Beginn der Prozedur schenkt er allerdings den ungewöhnlichen Aussagen Js Glauben und begleitet ihn.

J und K suchen Agent W, alias Andy Warhol, auf, wo sie auf den Archanier Griffin treffen, der in die Zukunft sehen kann. Sie können Boris’ Angriff abwehren, verlieren aber Griffin aus den Augen. Sie finden ihn kurz darauf im Baseball-Stadion. Als Griffin von den beiden kurz abgelenkt wird, kann er Boris' Angriff nicht voraussehen, der ihn auf einem Motorrad entführt. Boris will das von Griffin an K übergebene Objekt stehlen, mit dessen Hilfe ein planetares Abwehrsystem Arcnet gegen Boris’ Rasse installiert werden soll. K und J können Griffin befreien.

Die Gruppe beschließt, das Arcnet mit Hilfe der Saturn 5, der Rakete für die erste Mondlandung, ins Weltall zu bringen. Daher reist man nach Florida zum Kennedy Space Center. Dorthin sind auch der 1969er-Boris, aber auch der Boris aus der Gegenwart unterwegs. Mithilfe eines Colonels, der sich später als Js Vater herausstellt, schaffen es J und K wenige Minuten vor dem Start auf die Rampe. Im Endkampf besiegen die Agenten die beiden Borisse, jedoch wird Js Vater getötet. Während J den Gegenwarts-Boris tötet, wird dieses Mal der junge Boris von K getötet. Da dieser nun nicht mehr gefangengenommen wird, können sich der Ausbruch und die Zeitreise nicht mehr ereignen. Das Arcnet wird von Apollo 11 in den Orbit gebracht.

J gelangt wieder in die Gegenwart, und außer der Tatsache, dass sich Boris nicht im Lunar-Gefängnis befindet und K wieder etwas freundlicher ist, hat sich nichts geändert.

Running Gag Bearbeiten

Ein Running Gag aller drei „Men in Black“-Filme sind die auf Monitoren in der MiB-Zentrale als „Aliens“ gezeigten Prominenten. Diesmal sind darunter Justin Bieber, Lady Gaga, Bill Gates, Richard Branson, Yao Ming, David Beckham und Tim Burton.

Synchronisation Bearbeiten

Schauspieler
<center>Synchronsprecher <center>Rolle
Will Smith Jan Odle Agent J
Tommy Lee Jones Ronald Nitschke Agent K
Josh Brolin Florian Halm Agent K (jung)
Jemaine Clement Torsten Michaelis Boris
Emma Thompson Monica Bielenstein Agent O
Alice Eve Maria Koschny Agent O (jung)
Michael Stuhlbarg Marius Clarén Griffin
Mike Colter Oliver Siebeck Colonel Edwards
Nicole Scherzinger Natascha Geisler Lilly
Michael Chernus Gerrit Schmidt-Foß Jeffrey Price
David Rasche Hans-Jürgen Dittberner Agent X
Bill Hader Peter Flechtner Andy Warhol/Agent W
Keone Young Stefan Gossler Mr. Wu

Hintergrund Bearbeiten

Entstehung Bearbeiten

Die Dreharbeiten fanden vom 16. November 2010 bis inklusive April 2011 in der Bronx, in Brooklyn, dem Central City Studio, auf Fire Island, in den Kaufman Astoria Studios, im Robert Moses State Park und in den Sony Pictures Studios ausschließlich in New York City und Los Angeles statt. Mit einem offiziellen Budget von 215 Millionen US-Dollar ist der Film der teuerste Teil der Men-in-Black-Reihe. Gedreht wurde auf 35-mm-Film mit der Arriflex 235, den Arricams Studio und Lite sowie digital mit der Arri Alexa.

Der erste Trailer wurde im Dezember 2011 veröffentlicht.

Musik Bearbeiten

Für den Score, die orchestrale Begleitmusik, zeichnete wie schon in beiden vorhergehenden Teilen der Reihe Danny Elfman verantwortlich, der als Hommage an den Rock der späten 60er seine Orchestrierung für Teil 3 u.A. um E-Gitarren-lastige Variationen seines bekannten Hauptthemas erweiterte. Nachdem Will Smith die Titelsongs für die ersten beiden MIB-Filme beisteuerte, übernahm dies diesmal der US-amerikanische Rapper Pitbull. Regisseur Barry Sonnenfeld hatte ihn ausgewählt den Titelsong zu produzieren, nachdem seine 19-jährige Tochter begonnen hatte seine Musik zu spielen. Am 26. März 2012 wurde der Titelsong Back in Time veröffentlicht.

Videospiel Bearbeiten

Das Videospiel zum Film wurde von FUN Labs entwickelt und von Activision vertrieben. Es trägt den Titel MIB: Alien Crisis und handelt nicht von Agent K oder Agent J, sondern von einem neuen Agenten der MIB Namens Peter Delacoeu.

Zudem gibt es ein von Gameloft entwickeltes Spiel für iOS, Android-Smartphones und Tablets. In diesen baut der Spieler eine eigene Agency auf und bekommt Aufträge von Agent K, Agent J und anderen Akteuren aus den Men-in-Black-Filmen.

Fortsetzung Bearbeiten

Im Mai 2013 gab Sony bekannt, bei Oren Uziel einen Entwurf für ein Fortsetzungs-Drehbuch beauftragt zu haben.

Rezeption Bearbeiten

Am Startwochenende sahen in Deutschland 423.956 Besucher den Film. Die Gesamtbesucherzahl belief sich auf über 2,25 Mio was einem Einspielergebnis von rund 20,9 Mio. Euro entspricht (umgerechnet etwa 26,3 Mio. US-Dollar). Insgesamt nahm der Film weltweit bisher über 624 Mio. US-Dollar ein, davon 445 Mio. US-Dollar außerhalb der USA. Damit ist der dritte Teil der erfolgreichste der Reihe.

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